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Giebel über der Toreinfahrt zur Abtei Brauweiler

LVR-Kulturzentrum
Abtei Brauweiler

Filmarchiv

Zum Film

2006 veröffentlicht Hape Kerkeling die Erlebnisse seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Nach einem Hörsturz, einer Gallenblasen-Operation und einem eingebildeten Herzinfarkt wird ihm klar, dass es so nicht weitergehen kann. Er nimmt sich ein halbes Jahr Auszeit und wandert 769 km auf dem Jakobsweg.

Die Verfilmung des Buches mit Devid Striesow in der Hauptrolle wurde ein großer Publikumserfolg. Mit leichtem Ton und emotionaler Intensität zeigt der Film (Regie: Julia von Heinz) eine spirituelle Abenteuerreise, die lange nachklingt und ebenso Stoff zum Lachen wie zum Nachdenken bietet.

Auch die ehemalige Abtei Brauweiler ist ein Pilgerziel und liegt auf dem Jakobsweg von Wuppertal über Köln nach Aachen. Somit bietet die Abtei den idealen Schauplatz für die Präsentation dieses Films über eine einzigartige Wanderung auf dem Jakobsweg.


Der Vorfilm

Als "Appetizer" geht dem Hauptfilm die Vorführung des 15-minütigen Kurzfilms "Blau" von Regisseur David Jansen vorweg. Die FilmSchauPlätze geben damit auch einen Einblick in die Kreativität des filmischen Nachwuchses in NRW.


Rahmenprogramm

Vor dem Beginn des Films besteht die Möglichkeit, an kurzen Führungen durch die Abtei und die Abteikirche St. Nikolaus teilzunehmen.
Teilnahmegebühr:
Erwachsene 3 Euro;
Schülerinnen/Schüler, Auszubildende, Studierende 1 Euro;
Kinder unter 12 Jahren frei

Im Prälaturhof bieten Foodtrucks Burger und Pulled Pork sowie Churros zum Verkauf an. Zur Erfrischung sind sommerliche Cocktails und sonstige Getränke erhältlich.


Filmvorführung am Dienstag, 27.3.2018, 18 Uhr, Gierden-Saal

„Eigentlich soll sich nichts ändern hier“
Haus Esselt, die Menschen, die Kunst und die Zeit

Einführung und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Dagmar Hänel

1958 kauft der Düsseldorfer Maler, Graphiker und Bildhauer Otto Pankok ein altes Herrenhaus am Niederrhein: Haus Esselt. Hier lebt und arbeitet er bis zu seinem Tod. Seine Frau und seine Tochter pflegen sein Erbe: seine Kunst und seine Philosophie, die in der Gestaltung von Haus und Garten ebenso zum Ausdruck kommen wie in seinen Bildern, sollen an diesem Ort tradiert werden. Vor allem für die Tochter Eva Pankok wird die Sorge um das elterliche Erbe zur Lebensaufgabe.

Dieser Film stellt den Ort „Haus Esselt“ als Lebensort, Ort der Kunst, Ort des Miteinanders und der Begegnung in den MitteLeiterin der Abteilung Volkskunde im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört der ethnographische Film zur Dokumentation regionaler Alltagskultur.h auf vertraute Routinen und das Alltagsleben in Haus Esselt. Die Besonderheit des Hauses liegt in seinen Menschen: Eva Pankok war Zentralfigur eines vielschichtigen Beziehungsnetzes von Freunden, ehrenamtlich engagierten und professionellen Mitarbeitern, wobei die Rollen verschwimmen und sich im Laufe der Zeit verändern.

2015 begannen die Dreharbeiten zu diesem kulturwissenschaftlichen Dokumentarfilm. Regie führte Dagmar Hänel, Leiterin der Abteilung Volkskunde im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört der ethnographische Film zur Dokumentation regionaler Alltagskultur.

Eine Veranstaltung in der Reihe "Kulturregion Rheinland"

Veranstalter

LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler

Veranstaltungsort

LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler
Ehrenfriedstraße 19 (Gierden-Saal)
50259 Pulheim-Brauweiler

Eintritt frei


Einladungskarte zur Filmvorführung

Filmvorführung am Mittwoch, 31.1.2018, 18 Uhr, Archiv des LVR

Diagnose: Jude. Jüdische Psychiatriepatienten zwischen NS-Euthanasie und Holocaust

Veranstaltung in der Reihe "Mittwochs im Archiv"

Im Anschluss

Gespräch mit der Regisseurin Barbara Lipinska

Etwa 200.000 psychisch wie körperlich kranke und behinderte Menschen fielen den natio-nalsozialistischen „Euthanasie“-Maßnahmen zum Opfer, darunter etwa 10.000 Betroffene aus dem Rheinland. Der Film „Diagnose: Jude“ widmet sich den jüdischen Psychiatriepatientinnen und -patienten. In doppelter Hinsicht waren sie der staatlich betriebenen Verfolgung ausgesetzt: Als Angehörige der von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Minderheit und als Psychiatriepatientinnen und -patienten, die als „Ballast“ für die „Volksgemeinschaft“ und als „nicht-lebenswerte“ Existenzen galten.

Der Film „Diagnose: Jude“ (28 min) entstand im Rahmen des LVR-Projekts zur Aufarbeitung des Themas „Geschichte der NS-Euthanasie im Rheinland“ zur Vermittlung im Schulunterricht. In Zusammenarbeit mit dem LVR-Zentrum für Medien und Bildung in Düssel-dorf entwickelte die Regisseurin Barbara Lipinska einen sensiblen, visuellen Zugang zu einem Aspekt der rheinischen Geschichte, der bislang wenig beleuchtet wurde.

Veranstalter

LVR-Archivberatungs-und Fortbildungszentrum

Veranstaltungsort

Archiv des LVR
Auf der Insel (Zufahrt über Von-Werth-Straße)
50259 Pulheim-Brauweiler

Eintritt frei