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Giebel über der Toreinfahrt zur Abtei Brauweiler

LVR-Kulturzentrum
Abtei Brauweiler

Ausstellungsarchiv

Riss durchs Leben

Erinnerungen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen im Rheinland (8. April - 14. September 2014)

Noch bis zum 14. September 2014 zeigt die Gedenkstätte Brauweiler die Wanderausstellung "Riss durchs Leben". Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Projektes, bei dem der LVR Kontakt mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen in der Ukraine aufgenommen hatte. Die Namen dieser Frauen fanden sich in den Unterlagen der Landesfrauenklinik Wuppertal, die damals in Trägerschaft des Provinzialverbandes der Rheinprovinz - dem Vorgänger des LVR - waren. Die Lebensgeschichten von zehn Frauen flossen in die Ausstellung "Riss durchs Leben" ein, die vom Archiv des LVR in Brauweiler erarbeitet und betreut wurde.

Mit der Präsentation in Brauweiler kehrt die Ausstellung an ihren Entstehungsort zurück. Zuvor wurde sie im Rahmen einer großen Tournee unter anderem auch in der Ukraine gezeigt. Dass sie nun in der Gedenkstätte Brauweiler gezeigt wird, knüpft zudem an die Geschichte der Arbeitsanstalt Brauweiler an. In den Jahren 1944 bis 1945 waren hier unter dem damals in Brauweiler stationierten Gestapokommando Kütter zahlreiche osteuropäische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter inhaftiert.

Die Ausstellung ist vom 8. April bis 14. September 2014 jeweils dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 3. April 2014, um 19 Uhr, im Nikolaus-Lauxen-Saal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler statt.

Eine Sonderführung durch die Ausstellung findet statt
am Donnerstag, 4. September 2014, um 15 Uhr.
Es führt Dr. Bettina Bouresh, Archiv des LVR, Projektleiterin "Riss durchs Leben".


Nähere Informationen

Ausführliche Informationen liefert die im Rahmen des Projektes entstandene Website.

innen - außen

Arbeiten der Grundkurse Kunst 11 und 12 am Abtei-Gymnasium Brauweiler zur Gedenkstätte Brauweiler (14. Juni - 1. September 2012)

Vom 14. Juni bis zum 1. September 2012 waren in der Gedenkstätte Brauweiler 30 künstlerische Arbeiten zu sehen. Geschaffen wurden sie von 48 Schülerinnen und Schülern der Grundkurse Kunst 11 und 12 am Abtei-Gymnasium Brauweiler. Anfang des Jahres hatten sie die Gedenkstätte Brauweiler besucht. Anschließend setzten sie sich im Unterricht mit den Geschehnissen der Jahre 1933 bis 1945 in der damaligen Arbeitsanstalt Brauweiler und dem Schicksal der Inhaftierten gestalterisch auseinander. Daraus entstanden Plastiken, Objekte, Installationen und Fotografien. Der Titel der Ausstellung - "innen - außen" verweist dabei sowohl auf die konkrete Situation der Gefangenschaft als auch auf die seelischen "Innenräume", die in den Kunstwerken nach außen treten.

Die im Grundkurs Kunst der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Dr. Gerd Hötter gefertigten Arbeiten orientierten sich verstärkt an der sichtbaren Wirklichkeit. Immer wieder beschrieben sie die Beziehung zwischen Opfer und Täter. Dem gegenüber gingen die Arbeiten des Grundkurses Kunst 11 unter der Leitung von Thomas Hartz mit dem Thema eher assoziativ um. Eine Gemeinschaftsarbeit etwa zeigt in 28 zusammengefügten Einzelfotografien unterschiedliche Interpretationen des Themas "Freiheit".
Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen.

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Annäherungen. Inhaftierte des NS-Regimes in Brauweiler im Bild

Arbeiten des Leistungskurses Kunst 12 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim (2. April - 15. Mai 2011)

Vom 2. April bis 15. Mai 2011 war die Ausstellung "Annäherungen" in der Gedenkstätte Brauweiler zu sehen. Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim unter Leitung ihres Kunstlehrers Friedrich Dörffler beschäftigten sich mit Personen, die in den Jahren 1933 bis 1945 unter den Nationalsozialisten in der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler inhaftiert waren. Dabei entstanden 25 Bildnisse aus Ton, die sich den Inhaftierten und ihrem Schicksal auf unterschiedliche Weise näherten.
Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen.

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Gedenkbuch für Nina Sawina

Arbeiten von Studierenden der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, und anderen Künstlern (23. September - 9. November 2010)

Vom 23. September bis 9. November 2010 zeigte die Gedenkstätte Brauweiler die Wechselausstellung "Gedenkbuch für Nina Sawina". Mit dieser Ausstellung erinnerte der LVR an die aus der Ukraine stammende Zwangsarbeiterin Nina Sawina, die 1945 neben vielen anderen ebenfalls Opfer des nationalsozialistischen Regimes in Brauweiler wurde.
Mit dem Schicksal Nina Sawinas befassten sich Studierende der Alanus Hochschule im Frühjahr 2010 im Rahmen des Kurses von John Gerard zum "Künstlerbuch" und schufen Gedenkbücher. Dabei standen nicht die biografischen Fakten zu Nina Sawina im Mittelpunkt; gezeigt wurden vielmehr künstlerische Arbeiten, die sich in das Schicksal der jungen Frau einzufühlen versuchten.
Ausgestellt werden Werke von Younju Jang, Judith Jenniches, Mona Kakanj, Eveline Mürlebach und John Gerard (Alanus Hochschule) sowie Dr. Hans Hesse/Andreas Fragel/Jürgen Forster.
Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen.

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Schwarze Bilder. Holzschnitte

Arbeiten des Grundkurses Kunst 12 am Abtei-Gymnasium Brauweiler (19. September - 17. Oktober 2009)

Vom 19. September bis 31. Oktober 2009 zeigte das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (AFZ) in der Gedenkstätte Brauweiler die Ausstellung "Schwarze Bilder - Holzschnitte". Es handelte sich hierbei um künstlerische Arbeiten von 21 Schülerinnen und Schülern des Abtei-Gymnasiums Brauweiler.

Im Dezember 2008 hatten die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 am Abtei-Gymnasium Brauweiler mit ihrem Kunstlehrer Dr. Gerd Hötter die Gedenkstätte Brauweiler besucht. Das Ambiente und die fachlichen Ausführungen von Hermann Daners, Mitinitiator der Gedenkstätte Brauweiler, motivierten die Jugendlichen zur künstlerischen Auseinandersetzung. Engagiert griffen sie das Angebot auf, eigene künstlerische Arbeiten hier auszustellen, die auf die Begegnung mit dem originalen Schauplatz reagieren. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Geschichte der Arbeitsanstalt Brauweiler in den Jahren 1933 bis 1945 und die Begegnung mit dem authentischen Ort bildeten den Ausgangspunkt. Die aktuelle Praxis im Kunstunterricht, Holzschnitte zu drucken, in denen sich die Schülerinnen und Schüler selbst in Beziehung zu einer Stadt setzen sollten, war die andere Vorgabe. Beide Aspekte zusammen führten zu den Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen waren.

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Körperfragmente

Ausstellung des LK Kunst 12 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim in der Gedenkstätte Brauweiler (15. März - 11. April 2009)

2009 setzten sich erstmals Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Pulheim im Leistungskurs 12 unter Leitung von Friedrich Dörffler künstlerisch mit der Gedenkstätte Brauweiler auseinander. Entstanden sind dabei Arbeiten, die in einem Begleitheft zur Ausstellung dokumentiert sind.

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