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Giebel über der Toreinfahrt zur Abtei Brauweiler

LVR-Kulturzentrum
Abtei Brauweiler

Rückblick

Zusatztermin für Führung durch die Wechselausstellung "Spuren der Vergangenheit"

Dienstag, 3. Mai 2022, 16 - 17 Uhr

Für die aktuelle Wechselausstellung "Spuren der Vergangenheit 1933-1945" in der Gedenkstätte Brauweiler gibt es einen zusätzlichen Führungstermin. Die Führung findet am Dienstag, den 3. Mai statt. Eine Anmeldung zu der Führung ist entweder hier oder im Abtei-Shop möglich.


16. Mai 2021 - Internationaler Museumstag - digital

Film: Gedenkstätte Brauweiler – Sinn und Werden

Die Gedenkstätte Brauweiler des LVR informiert seit 2008 über die Geschehnisse der NS-Zeit in der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler. Über das Anliegen der Gedenkstätte und ihre Entstehung berichtet ein 8-minütiges Video, das anlässlich des Internationalen Museumstages 2021 nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Es versteht sich als Einführung und zugleich als Einladung, die Gedenkstätte Brauweiler zu besuchen.

Hier gelangen Sie zum Video. (Untertitel können zugeschaltet werden.)

Das Video steht zusätzlich auch als Version in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.

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5. September 2021, 12:30-14 Uhr - Führung am Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Die Deportierten und die Unerkannten
Die Arbeitsanstalt Brauweiler als Gefängnis jüdischer Rheinländer (1938-1945)

Es muss eine der größten zivilen Transportaktionen sein, die sie bis dahin gesehen hatten: die Insass*innen und Aufseher*innen der Arbeitsanstalt, die Bewohner*innen des Ortes Brauweiler und die Menschen, die an den Zufahrtsstraßen lebten. In den Tagen nach der Reichspogromnacht 1938 steuert eine schier endlos scheinende Wagenkolonne Brauweiler an. Es sind Juden aus dem Rheinland, die nach ihrer Verhaftung in der Arbeitsanstalt auf ihre Deportation in das Konzentrationslager Dachau warten sollen.

Sechs Jahre später, im November 1944, bietet sich den Menschen in Brauweiler ein ähnliches Bild: Wieder erreichen fast täglich Wagenladungen von Menschen die inzwischen de facto von der Gestapo kontrollierte Arbeitsanstalt. Unter ihnen sind auch Juden. Sie hatten sich bei Widerstandskämpfern in Köln versteckt.

Aus Anlass des diesjährigen Europäischen Tages der jüdischen Kultur am 5. September bieten wir einen Rundgang durch die Gedenkstätte Brauweiler und über das Abteigelände (bei gutem Wetter) an. Begleiten Sie uns und lernen Sie die Lebensgeschichten jüdischer Rheinländer kennen, die hier 1938 für nur wenige Tage als Deportierte und 1944/1945 für mehrere Wochen oder Monate als politische Gefangene inhaftiert waren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Dennoch ist eine Ticketbuchung erforderlich.

Zugangsregelung aufgrund der Pandemie:

Die maximale Teilnahmezahl ist abhängig von der jeweiligen Inzidenz. Bitte informieren Sie sich vor der Veranstaltung über die aktuellen Zugangsregelungen.

Weitere Informationen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur erhalten Sie hier.

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Neues Angebot: Kurzführungen durch die Gedenkstätte

30-Minuten-Angebot online und vor Ort buchbar

Ab 2. November 2021 finden jeweils dienstags und donnerstags um 15:15 Uhr Kurzführungen durch die Gedenkstätte Brauweiler statt. Treffpunkt ist der Eingangsbereich der Abtei Brauweiler.

Tickets sind im Abtei-Shop oder im Webshop zum Preis von 2 Euro resp. 1,50 Euro (ermäßigt) erhältlich. Zur Ticket-Buchung gelangen Sie hier.

Hinweise:

  • Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 11 Personen begrenzt.
  • Zum Schutz vor Corona gilt aktuell die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet).
  • Mund-Nasen-Schutz/FFP2-Masken sind erforderlich.
  • Wegen der aktuellen Bauarbeiten in der Gedenkstätte sind derzeit nicht alle Ausstellungsbereiche zugänglich.

Bereits um 14:30 Uhr startet eine Kurzführung zur Geschichte der Abtei Brauweiler. Nähere Informationen zu beiden Angeboten finden Sie hier.

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Besuch des Teams der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am 25.10.2021

Austausch zur Kooperation auf den Gebieten Vermittlung und Inhalt

Unsere Kolleg*innen aus Düsseldorf haben mit großem Interesse die Gedenkstätte Brauweiler im ehemaligen Frauenhaus besucht. Im Anschluss präsentierten Anna Schlieck (Düsseldorf) und Markus Thulin (Brauweiler) die Ergebnisse ihrer Recherche zum Thema „Fürsorgezöglinge in der Arbeitsanstalt Brauweiler und im Düsseldorfer Dorotheenheim“. Jona Winstroth (Düsseldorf) stellte sein Projekt zur Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma vor.

Wir bedanken uns für den Besuch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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Studierende zu Besuch in der Gedenkstätte Brauweiler

Kooperation der Gedenkstätte Brauweiler des LVR und des Archivs des LVR mit der Katholischen Hochschule Köln

Am 8. November 2021 gab es viele Fragen und interessante Einblicke beim Besuch einer Gruppe von Studierenden im LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum/LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler. Für die Teilnehmer*innen eines Bachelor-Studiengangs, die sich gerade intensiv mit Pflege-, und Hebammengeschichte sowie Berufskunde beschäftigen, konzipierten Ariane Jäger und Markus Thulin - beide Mitarbeitende des LVR - ein Seminar zu den Themen „Soziale Arbeit“, Fürsorgeerziehung und „Trinkerheilanstalt“ auf dem Gelände der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler.

Zu Beginn besichtigte die Gruppe die Gedenkstätte Brauweiler. Im Anschluss informierte sie sich über mögliche Forschungsthemen, um schließlich das Archiv des LVR und exemplarische Quellen aus dem breiten Spektrum von Themen zur NS-Geschichte des ehemaligen Provinzialverbandes Rheinland kennenzulernen.

Die angehenden Lehrer*innen für Pflegeberufe zeigten sich sehr interessiert an den vorgestellten Themen. Anschlusstermine mit den Referent*innen sind geplant. Auf eine Fortführung der Kooperation freuen wir uns.

Für die Teams des Archivs und der Gedenkstätte Brauweiler:
Ariane Jäger und Markus Thulin

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Gedenkbuch Brauweiler 1933 bis 1945 ist online

LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum erinnert an Inhaftierte des NS-Regimes in Brauweiler

Brauweiler, 26.5.2017.„Ohne das Engagement der beiden, dem LVR seit vielen Jahren verbundenen Historiker Josef Wißkirchen und Hermann Daners wären wir noch lange nicht so weit mit der Recherche“, sagte Dr. Arie Nabrings, Leiter des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums anlässlich der Vorstellung des Online-Gedenkbuchs Brauweiler 1933 bis 1945. Im Rahmen eines mit Mitteln der Regionalen Kulturförderung des LVR unterstützten zweijährigen Projektes beim LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (AFZ) konnte das Gedenkbuch realisiert werden.

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Publikation in der LVR-Reihe „Rheinprovinz“ erschienen

„Verlorene Freiheit“ befasst sich mit der nationalsozialistischen Schutzhaft 1933/34 im heutigen Rhein-Erft-Kreis

Seit zehn Jahren erinnert die Gedenkstätte Brauweiler an die Rolle der ehemaligen Arbeitsanstalt in nationalsozialistischer Zeit. Als Teil der Schriftenreihen „RHEINPROVINZ“ des Archivs des LVR sowie SCHRIFTEN ZUR GEDENKSTÄTTE BRAUWEILER ist nun ein von Josef Wißkirchen herausgegebenes Buch erschienen, das den Übergang von der Demokratie in die NS-Diktatur im Rhein-Erft-Raum zum Thema hat: „Verlorene Freiheit. Nationalsozialistische Schutzhaft 1933/34 im heutigen Rhein-Erft-Kreis“. Am 13. Februar 2019 wurde die Publikation im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler in Anwesenheit der beteiligten Autorinnen und Autoren offiziell vorgestellt.

Das 664-seitige Buch ist das Ergebnis eines Projektes, an dem dreizehn Historikerinnen und Historiker, Archivarinnen und Archivare aus der Region mitgewirkt haben: Heinz Andermahr, Eric Barthelemy M.A., Dr. Frank Bartsch, Michael Cöln, Brigitte Daners, Hermann Daners, Wolfgang Drösser, Susanne Harke-Schmidt, Christoph Hoischen, Dr. Jochen Menge, Susanne Kremmer, Volker H. W. Schüler sowie Josef Wißkirchen.

Rund 500 Kommunisten, Sozialdemokraten und andere Regimegegner wurden 1933/34 ohne richterliches Urteil verhaftet und eingesperrt: in den Amtsgerichtsgefängnissen in Brühl, Bergheim, Kerpen und Lechenich, in den Polizeigewahrsamen in Hürth-Hermülheim, Wesseling und Frechen, in den Kölner Gefängnissen Klingelpütz und Bonner Wall und insbesondere in der Arbeitsanstalt Brauweiler, in der das größte westdeutsche Lager für die Verhafteten entstand. Tatsächlich war die sogenannte Schutzhaft die Geburtsstunde der Konzentrationslager, in der Menschen ohne jeden Rechtsschutz der Willkür der Polizei und der Partei ausgeliefert waren.

405 Einzelschicksale aus den zehn Städten des Rhein-Erft-Kreises werden namentlich in dem Buch aufgelistet und, soweit möglich, mit Kurzbiographien vorgestellt. Dabei wird deutlich, dass eine Mehrheit der Bevölkerung die Nazis gewähren ließ, weil die Umsturzabsichten der Kommunisten gefürchtet waren. Beunruhigende Nachrichten aus dem stalinistisch-kommunistischen Russland wurden seitens des Regimes zur Hetzpropaganda gegen die deutschen Kommunisten benutzt. Vor allem in den Industrieregionen des Kreises kam es zu massenhaften Verhaftungen: Brühl, Hürth, Frechen und Bergheim. Diese Rechtsbrüche geschahen unter Mitwirkung des Regierungspräsidenten, der Landräte, der Bürgermeister und der ihnen untergeordneten Polizei.

Die detaillierten Untersuchungen zu den Anfängen der nationalsozialistischen Herrschaft liefern eine Vielzahl von bislang unbekannten Informationen zur Geschichte der Region. Im Dokumentenanhang sind bisher schwer zugängliche historische Quellen und ausführliche Tabellen zu den Wahlergebnissen 1930 bis 1933 zu finden. Für die wissenschaftliche Forschung, aber auch den Geschichtsunterricht, der sich um einen regionalen Bezug bemüht, liefert das Buch umfangreiches Quellenmaterial.

Josef Wißkirchen (Hg.): Verlorene Freiheit. Nationalsozialistische Schutzhaft 1933/34 im heutigen Rhein-Erft-Kreis
Rheinprovinz. Dokumente und Darstellungen zur Geschichte der Rheinischen Provinzialverwaltung und des Landschaftsverbandes Rheinland
Band 28. Berlin 2019

ISBN: 978-3-86331-452-1
ca. 670 Seiten
39,00 Euro

Kontakt:

Archiv des LVR, Tel. 02234 9854-356, Mail: archiv@lvr.de

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Publikation zur Arbeitsanstalt Brauweiler

Die Arbeitsanstalt Brauweiler bei Köln in nationalsozialistischer Zeit

Aktuelle LVR-Publikation der Autoren Hermann Daners und Josef Wißkirchen

Seit 2008 informiert die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Bürohaus auf dem Gelände des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler eingerichtete Gedenkstätte über die nationalsozialistische Vergangenheit der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler. Die dokumentarische Ausstellung basiert auf den Forschungen der beiden Historiker Josef Wißkirchen und Hermann Daners. Doch damit war deren Recherche nicht abgeschlossen. Auch die Ergebnisse ihrer neueren Forschung sind in die umfangreiche jetzt vorliegende Publikation eingeflossen. Sie wird herausgegeben vom LVR – als Band 22 der Schriftenreihe "Rheinprovinz" des Archivs des LVR und zugleich als Band 2 in der Reihe "Schriften zur Gedenkstätte Brauweiler".

Die Arbeit der beiden Autoren basiert auf umfassenden Quellenstudien und erschließt in größtmöglicher Vollständigkeit die herausgehobene Rolle, die der Arbeitsanstalt im Terror- und Repressionssystem des NS-Regimes zukam. Es eröffnet sich ein bedrückendes Panorama des Unrechts, das hinter den damals festungsartig hohen Mauern mitten in Brauweiler geschah.

Schon seit dem 19. Jahrhundert waren hier gesellschaftliche Randgruppen wie Bettler, Landstreicher und Prostituierte, später auch entmündigte Alkoholiker, so genannte Fürsorgezöglinge und "säumige Unterhaltspflichtige" durch "Erziehung zur Arbeit" diszipliniert worden. Nach 1933 aber verschärften sich die Lebensbedingungen für diesen Personenkreis erheblich. Letztlich ging es dem NS-Staat um eine rassenpolitisch begründete "Endlösung der sozialen Frage".

Um nur einige der an Anstaltsinsassen - Frauen und Männern - begangenen Verbrechen zu benennen: Im Zuge der nationalsozialistischen Rassenpolitik wurden 417 Insassen der Brauweiler Anstalt, die aus weiten Teilen West- und Süddeutschlands hierhin eingeliefert worden waren, in der Kölner Universitätsklinik zwangssterilisiert. Fürsorgezöglinge zwischen 14 und 18 Jahren wurden in der anstaltseigenen Ziegelei unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Kriegswirtschaft herangezogen. Im September 1944 wurden zahlreiche Anstaltsinsassen in Konzentrationslager überstellt. Eine im Buch abgebildete Karte verzeichnet die Zielorte: KZ Ravensbrück, KZ Sachsenhausen, Jugend-KZ Moringen, KZ Buchenwald, KZ Flossenbürg, KZ Mauthausen.

Nachdem bereits 1933/34 im Zellenbau der Arbeitsanstalt ein frühes Konzentrationslager eingerichtet worden war, nutzte die Kölner Gestapo dieses Gebäude in den Folgejahren immer mehr als Haftstätte für in- und ausländische politische Gegner. Seit 1944 war sie mit Sonderkommandos ständig in Brauweiler präsent. Der Zellenbau in der Arbeitsanstalt wurde zu einer zentralen Haftstätte der Kölner Gestapo und zu einem Ort schlimmster Menschenrechtsverletzungen. Mehr als fünfzig hier inhaftierte Männer und Frauen wurden - nach brutalen Verhören - ermordet, rechtswidrig in Köln erhängt oder in den Selbstmord getrieben. Darunter waren Mitglieder einer kommunistischen Kölner Widerstandsgruppe, außerdem zahlreiche junge Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Osteuropa. Unter anderem wurden 16-jährige deutsche Jugendliche im November 1944 von Brauweiler aus zu ihrer öffentlichen Hinrichtung nach Köln-Ehrenfeld transportiert. Zahlreiche Häftlinge, die von Brauweiler in andere Gefängnisse oder Lager überstellt wurden, starben dort noch während der Haft oder nach Kriegsende an den Folgen ihrer Haftbedingungen.

Die Autoren begnügen sich nicht damit, diese Vorgänge zu benennen und in ihrem gesamthistorischen Kontext zu erörtern, sondern nehmen immer wieder auch Einzelschicksale in den Blick. An diesen werden die Verbrechen des Naziregimes konkret sichtbar. Sie untersuchen zum Beispiel detailliert die Gründe, die dazu führten, dass zwei Brauweiler Fürsorgezöglinge 1940 im Kölner Klingelpütz hingerichtet wurden; auch warum sich die 23-jährige Polin Maria Kristowa am Gitter ihrer Zellentür erhängte. Sie schildern, wie 1945 die Geschwister Scheer aus Dansweiler in die Fänge der in Brauweiler stationierten Kölner Gestapo gerieten und nur dank der chaotischen Verhältnisse in den letzten Kriegstagen überlebten.

Nachdrücklich gehen die beiden Autoren auch dem Beziehungsgefüge zwischen Arbeitsanstalt und Bevölkerung in Brauweiler nach und kommen dabei zu einem differenzierten Urteil.

Angaben zur Publikation:
Hermann Daners / Josef Wißkirchen
Die Arbeitsanstalt Brauweiler bei Köln in nationalsozialistischer Zeit
Herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland, LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum. (Rheinprovinz Band 22, Schriften zur Gedenkstätte Brauweiler Band 2)
Klartext Verlag, Essen 2013 (ISBN 978-3-8375-0971-7)
435 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 19,95 Euro

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Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht zum 1.11.2020

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sucht zum 01.11.2020 eine
Wissenschaftliche Hilfskraft
für das LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler im LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum.

Bewerbungsfrist: 30.7.2020

Vorübergehende Schließung der Gedenkstätte Brauweiler - Führungen fallen aus

Nach dem wochenlangen Lockdown der LVR-Museen bereiten die Museen und Kulturdienststellen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) die Wiederöffnung vor. Die Öffnung erster Museen ist bereits erfolgt.

Die Gedenkstätte Brauweiler ist zur Zeit noch geschlossen. Das Wiederöffnungsdatum geben wir baldmöglichst bekannt.

Führungen in der Gedenkstätte Brauweiler fallen bis zum 31. August 2020 aus.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Weitere Informationen

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Vorübergehende Schließung der Gedenkstätte - Führungen fallen aus

Die Museen und Kulturdienststellen des Landschaftsverbandes Rheinlandes (LVR) bleiben vorerst bis einschließlich 3. Mai 2020 geschlossen. Der LVR folgt damit einer entsprechenden Vorgabe des Landes.

In Vorbereitung auf die schrittweise Wieder-Eröffnung nach dem 3. Mai 2020 entwickeln die Museen und Kulturdienststellen mit Publikumsverkehr nun einen Maßnahmenkatalog, der die aktuellen Schutz- und Hygienevorgaben im vollem Umfang berücksichtigt.

Weitere Informationen

Alle Führungen in der Gedenkstätte Brauweiler fallen zunächst bis zum 01.06.2020 aus.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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"Tag der Archive 2020" am 8. März 2020

Das Archiv des LVR auf dem Gelände der Abtei Brauweiler beteiligt sich am diesjährigen "Tag der Archive 2020". Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms findet eine öffentliche Kurzführung durch die Gedenkstätte Brauweiler statt. (ca. 45 Minuten)

Termin:

Sonntag, 8. März 2020, um 13:00 Uhr

Treffpunkt:

Archiv des LVR, Auf der Insel, 50259 Pulheim-Brauweiler

Führung:

Dr. Christine Hartmann

Weitere Informationen zum "Tag der Archive" in Brauweiler

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Öffentliche Führung am 7. März 2020 durch die Gedenkstätte Brauweiler

Die öffentliche Führung am 7. März 2020, um 14:30 Uhr, befasst sich mit Konrad Adenauer, der 1944 im Rahmen der „Aktion Gewitter“ festgenommen und – wie auch seine Ehefrau Auguste – in Brauweiler inhaftiert wurde.
Bei einem Rundgang durch Park, Gedenkstätte Brauweiler und Abteikirche werden geschichtliche Hintergründe und noch vorhandene Spuren der Inhaftierung vermittelt.

Termin:

Samstag, 7. März 2020, um 14:30 Uhr

Treffpunkt:

Abtei-Shop im Haupteingang der Abtei

Teilnahme:

4 Euro / ermäßigt 3 Euro
Tickets sind im Abtei-Shop erhältlich.

Führung:

Cornelia Breuer

Veranstalter:

LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum

Weitere Termine

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Wiedereröffnung nach der Sanierung

Ab dem 3. November 2018 ist die Gedenkstätte wieder donnerstags von 15 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte finden ab Dezember 2018 wieder an jedem ersten Samstag im Monat um 15 Uhr statt. Die Buchung individueller Führungen ist ebenfalls möglich unter 02234 9854-301 oder Christine.Hartmann@lvr.de

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10 Jahre Gedenkstätte Brauweiler

Feierstunde und Wiedereröffnung am 3. November 2018, 16:30 Uhr, Gierden-Saal

Am Samstag, 3. November 2018 um 16.30 Uhr findet im Gierden-Saal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler eine Feierstunde anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Gedenkstätte Brauweiler statt. Verbunden ist damit zugleich auch die Wiedereröffnung der Gedenkstätte, die infolge eines Wasserschadens in den vergangenen Monaten geschlossen bleiben musste.

Am 9. November 2008 eröffnete der LVR die Gedenkstätte Brauweiler. Sie dokumentiert die Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1945 in der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler. Zugleich ist sie dem Gedenken an die zahlreichen Opfer des NS-Regimes in Brauweiler gewidmet.

Programm

10 Jahre Gedenkstätte Brauweiler – ein Rückblick
Dr. Mark Steinert, LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum

Gedenkstätte Brauweiler – ein Ort des Erinnerns, des Lernens und des Forschens
Josef Wißkirchen, Historiker

Musikalischer Rahmen
Norbert Rodenkirchen, Traversflöte, und
Albrecht Maurer, gotische Fidel

Von 14 bis 16 Uhr sowie im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Gedenkstätte Brauweiler.

Eintritt frei


Flyer zur Veranstaltung

Öffentliche Führungen am "Tag des offenen Denkmals" - Sonntag, 11.9.2016

Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung in der Gedenkstätte Brauweiler finden am "Tag des offenen Denkmals" - Sonntag, 11. September 2016 - um 13 und 15 Uhr statt.

Da die Teilnahmezahl jeweils auf 15 Personen beschränkt ist, erhalten Sie am Tag der Veranstaltung am Infostand im Innenhof Teilnahmekarten. Von dort aus starten auch die Führungen.

weitere Informationen zum "Tag des offenen Denkmals 2016"

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Öffentliche Führung am 6. März 2016, 13:30 Uhr

Die nächste öffentliche Führung durch die Gedenkstätte findet am Sonntag, dem 6. März 2016, um 13:30 Uhr, im Rahmen des diesjährigen "Tag der Archive" statt.

Führung:

Dr. Christine Hartmann

Treffpunkt

für diese Führung ist ausnahmsweise das Archiv des LVR, Auf der Insel, 50259 Pulheim-Brauweiler.

Vortrag am 28. Januar 2016, 18 Uhr

Zeugnis oder Kunst?
Zum Umgang mit Bildern von Überlebenden der nationalsozialistischen Zwangslager

Referent

Dr. Jörn Wendland, Kunsthistoriker

Veranstaltungsort

LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal

Bis 14. September 2014

Sonderausstellung "Riss durchs Leben"

Vom 8. April bis 14. September 2014 zeigt die Gedenkstätte Brauweiler die Ausstellung "Riss durchs Leben. Erinnerungen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen im Rheinland".

weitere Informationen


Einladungskarte zum Vortrag am 28.1.2016